Das zugrundeliegende Menschenbild im systemischen Coaching geht davon aus, dass jeder Mensch die Lösung bereits in sich trägt, also die Fähigkeit besitzt, seine eigenen Probleme zu überwinden. Jedoch erweisen sich Veränderungen und Konflikte oft als schwierige Prozesse, die manchmal einfach nicht allein bewältigt werden können. Deshalb sind Coaches für ihre Rolle als Prozess- und Wegbegleiter ausgebildet.
Mit den Methoden im systemischen Coaching wirst Du angeregt, die Antwort in Dir selbst zu finden: Es erfolgt also keine Beratung im Sinne von "mach doch dies oder das zur Problemlösung". Du als Klient*in erfährst lösungs- und ressourcenorientierte Impulse. Du bekommst Raum und Unterstützung, neue Perspektiven und Möglichkeiten zu sehen. Immer auf Augenhöhe und selbstbestimmt.
Ein weiterer Grundsatz des Coaching ist es, dass echte Unterstützung getragen ist von Präsenz und Verbundenheit. Du und Dein Nervensystem darfst im Coaching fühlen und verinnerlichen: Du bist nicht allein. Ich halte es mit Dir. Ich bin bei Dir. Aus diesem Grundgefühl heraus wirst Du vieles klarer sehen, Zusammenhänge verstehen und neue Lösungsansätze finden, die nicht aus einer Unruhe stammen, sondern aus einer tiefen Verbundenheit mit Dir Selbst. Das macht einen großen Unterschied.
Beim systemischen Coaching betrachtet man grundsätzlich die Veränderungs- oder Konfliktsituation des Klienten in Bezug auf seine Systeme in seiner Umwelt, wie z.b. Familie, Arbeit, Freunde. Der "systemische Ansatz" ist davon geprägt immer den Blick aufs Ganze zu richten. In anderen Worten: Nichts existiert nur für sich allein, alles existiert in Systemen.